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Über uns

Helene Braendli

Helene Brändli, Beraterin SGfB / EX-IN-Genesungsbegleiterin

Ich setze mich seit mehreren Jahren für ein potential- und lebensweltorientiertes Verständnis von seelischen Krisen und für eine gewaltfreie Psychiatrie ein. Meine persönlichen Erfahrungen mit dem Hilfesystem und mit seelischen Erschütterungen haben mich tief geprägt und dazu bewogen, mich in verschiedener Weise für ein Umdenken stark zu machen. Der „offene Dialog“ ist für mich - wie auch Recovery - Ausdruck einer Haltung und gibt mir als Genesungsbegleitende ein weiteres Arbeits-Instrument und als Betroffene neuen Mut, Vertrauen und Hoffnung in und auf eine menschliche Psychiatrie. Seit 2013 arbeite ich als Genesungsbegleiterin. Ich habe Menschen im Einzelgespräch, in Gruppen und in Netzwerkgesprächen begleitet. Berufserfahrung sammelte ich auf Akutstationen, in der mobilen Krisenequipe und in der Notfall-Triage. Neben der klinischen Tätigkeit arbeitete ich konzeptuell und als Trainerin / Dozentin. Sowohl in der Weiterbildung «EX-IN», der Fortbildung «open dialogue», als auch für die Berner Fachhochschule, das Bildungszentrum Pflege Bern und weitere Auftraggeber. Auch engagiere ich mich als Vorstandsmitglied in den Vereinen Trialog und Antistigma Schweiz und EX-IN Schweiz.


Weiterbildungen:

2016 – 2017
2015 – 2016
2012 – 2014
Systemische Fortbildung in Familien- und Netzwerktherapie „Open Dialogue“, Psychiatrische Dienste spitäler fmi ag, Interlaken
Weiterbildung Train the Trainers, EX-IN Deutschland, Allgäu Akademie Kaufbeuren
Weiterbildung „DAS Experienced Involvement“ Berner Fachhochschule Gesundheit, Diploma of Advanced Studies


Berufserfahrungen als Genesungsbegleitende:

2019 – 2020
2016 – dato
2013 – 2019
2014 – 2017
Psychiatrische Dienste Regionalspital Emmental, Burgdorf
Trainerin in Weiterbildungen Verein EX-IN Bern/Schweiz, Pro Mente Sana, LebensArt Münster, Berner Fachhochschule, Berner Bildungszentrum Pflege, Psychiatrische Dienste spitäler fmi ag, Interlaken
Psychiatrische Dienste Spitalregion Oberaargau, Niederbipp / Langenthal
integrierte Psychiatrie Winterhur – Zürcher Unterland, Embrach / Wülflingen


Jens Stellbrink-Beckmann

Jens Beckmann, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Beruflich verstehe ich mich als Sozialpsychiater. Das bedeutet für mich, dass ich Menschen auf ihrem Weg aus der Krise zur Seite stehen will. Therapie heisst für mich Begleitung, weniger Behandlung. Ich bin für informierten und sorgsamen Umgang mit Psychopharmaka. Dazu gehört für mich auch, Alternativen zu diskutieren, neben dem Beginn einer Medikation auch das Ausschleichen zu begleiten. Ich habe gelernt vorsichtig mit Diagnosen, Prognosen und schnellen „Expertenlösungen“ umzugehen. Haltungen und Ansätze wie empowerment, recovery und open dialogue bilden den Boden für meine Arbeit. Meine Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie begann ich 2000 am Westküstenklinikum im «Land zwischen den Meeren». Die Klinik arbeitete nach dem «Herner Modell». Tätig war ich dort auf den Stationen und in der Institutsambulanz des Klinikums sowie in der Tagesklinik der «Brücke Schleswig-Holstein». Nach anderthalb Jahren Elternzeit begann ich 2006 bei den psychiatrischen Diensten in Interlaken. Dort arbeitete ich im Ambulatorium und in der Tagesklinik, deren Leitung ich übernehmen konnte. Zu meiner Arbeit gehörte auch Notdienst und Konsil- und Liason-Psychiatrie. Ich durfte mich bei der Implementation von Genesungsbegleitung, Integrationsangeboten für Gesundheitsfachleute mit seelischen Erschütterungen, Aufbau des Akutteam und offenen Dialogen engagieren.

Berufserfahrungen als Arzt:

2006 – 2019
2000 – 2006
1997 – 1999
Psychiatrische Dienste spitäler fmi ag, Interlaken (BE)
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Westküstenklinikum Heide (D)
Klinik für Chirurgie, Robert-Koch-Krankenhaus Gehrden (D)


Berufserfahrungen als Trainer- / Dozent:

u. A. Verein EX-IN Bern / Schweiz, LebensArt Münster, Pro Mente Sana, Berner Fachhochschule, Berner Bildungszentrum Pflege



Angela Winkler

Angela Winkler, EX-IN-Angehörigenbegleiterin

Nach über dreissig Jahren selbständiger Erwerbstätigkeit und dem Erwachsen geworden Sein meiner drei Kinder engagiere ich mich seit einigen Jahren für die Unterstützung von Angehörigen von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Als selbst mehrfach betroffene Angehörige wurde mir je länger je mehr bewusst, wie wichtig und nötig die Begleitung der Angehörigen ist. Sie, die Mütter und Väter, Partner*innen, Söhne und Töchter, Geschwister fühlen sich oft allein gelassen, sind hilflos und ohnmächtig, es fehlt ihnen ein Gegenüber, eine Ansprechperson, die auf die Nöte und Ängste, die Verzweiflung und Ratlosigkeit, die Schuldgefühle und Scham eingehen und Erfahrungswissen vermitteln kann.

Meine Erfahrungen als Angehörige, meine EX-IN-Ausbildung zur Angehörigenbegleiterin und diverse Fortbildungen ermöglichen es mir, auf die spezifischen Bedürfnisse der Angehörigen von psychisch erkrankten Menschen einzugehen, sie zu begleiten und zu unterstützen, zusammen mit ihnen Möglichkeiten zu finden, aus der Isolation herauszukommen, ihre Ressourcen, Selbstfürsorge und Genesungskräfte zu fördern und zu stärken. Von besonderer Bedeutung ist für mich dabei die trialogische Herangehensweise, die auf dem Zusammenwirken des gleichgewichtigen Fach- und Erfahrungswissens von Betroffenen, Angehörigen und Fachpersonen beruht.

Meine Angehörigenperspektive einbringen kann ich seit 2018 auch als Mitwirkende am trialogischen Aufklärungsprojekt an Schulen des Vereins Trialog und Antistigma Schweiz.

Weiterbildungen

2019 - 2020
2020
2019
2019
2018
2017
2016
seit 2014
EX-IN-Ausbildung zur Angehörigenbegleiterin in der psychosozialen Versorgung, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Deutschland
Instruktorenausbildung Erste Hilfe zum Thema Suizid, ENSA, Pro Mente Sana
Instruktorenausbildung in Erste Hilfe für psychische Gesundheit, ENSA, Pro Mente Sana
Fachseminar „Genesungswege gehen“, Berner Bildungszentrum Pflege und Verein EX-IN Bern
Internationaler Psychiatriekongress zu seelischer Gesundheit und Recovery in Bern
NAP-Fachtagung „Unsichtbare Angehörige“, Klinik St. Urban, Kanton Luzern
Schulung „Recovery praktisch“, Sanatorium Kilchberg, Kanton Zürich
Teilnahme am trialogischen Psychose-Seminar in Zürich



Katrin Schulz

Katrin Schulz, Psychologin

Meine Arbeit als Psychologin beschreibe ich gerne als Reise zur Erweiterung von Bewusstheit und tieferem Verständnis von sich selbst. Damit wächst die Fähigkeit freier zu werden im Handeln und Denken, um damit mehr Zufriedenheit und Verantwortung für das eigene Leben zu erlangen. Im Vordergrund steht für mich die therapeutische Beziehung und ich lege Wert drauf, die Welt meiner Klienten möglichst mit ihren Augen wahrzunehmen.

Ich bin leidenschaftliche Gestalttherapeutin und biete die Möglichkeit einer integrativen Therapie mit dem Körper, kreativen Medien und Experimenten wie beispielsweise Stuhlarbeiten oder Achtsamkeit- und Entspannungsübungen an. Das Gespräch ist der zentrale Baustein meiner Arbeit.

Bis 2021 arbeitete ich als Psychologin in der Psychosomatik im Kantonsspital Münsterlingen. Ein grosses Interesse liegt im Verstehen der Zusammenhänge zwischen Psyche und Körper. Ich war tätig in der Krisenintervention und begleitete Menschen auf einer Akutstation. Vor meinem Studium zur Psychologin absolvierte ich eine Lehre als Grafikerin. Die selbständige Arbeit als Grafikerin, meine tägliche Meditationspraxis und die langjährige Selbsterfahrung bereichern meine Arbeit als Therapeutin.

Berufserfahrungen

2018 - 2021
2016 - 2020
2012 - 2017
2013 - 2016
2006 - 2009
Psychologin in der Psychosomatik Kantonsspital Münsterlingen
Psychotherapieausbildung, Institut für Integrative Gestalttherapie IGW Schweiz
Studium Angewandte Psychologie an der ZHAW, Vertiefungsrichtung Klinische Psychologie Praktika im Kriseninterventionszentrum der Integrierte Psychiatrie Winterthur und in der Soteria Bern
1:1 Betreuung bei den Psychiatrischen Diensten Aargau, Königsfelden
Berufslehre zur Grafikerin EFZ